Bali, die Insel der zehntausend Tempel

Bali ist für viele Reisende der Inbegriff eines tropischen Paradieses. Kilometerlange weiße und schwarze Sandstrände, sanfte Wellen in malerischen Buchten und das alles vor einer saftig grünen Dschungelkulisse.

Dazu Hotels der internationalen Spitzenklasse, eine farbenfrohe, bunte Kultur und Menschen die Fremden gegenüber stets aufgeschlossen und freundlich sind. Diese balinesische Kultur ist es auch, die viele Menschen so fasziniert.

Die Religion ist eine Mischung aus der ursprünglichen Naturreligion und dem aus Indien stammenden Hinduismus. Das Besondere daran ist, dass diese Religion nicht nur in der Theorie existiert, sondern von nahezu allen Balinesen tagtäglich gelebt wird. Und das obwohl Bali zum eigentlich muslimischen Indonesien gehört.

Zigtausende von Tempelanlagen gibt es auf der Insel, man schätzt ihre Zahl auf etwa 20.000 und da sind die ganz kleinen Familientempel noch gar nicht mit dabei. Sie alle werden gehegt und gepflegt, neue Tempel werden immer noch angelegt und jeden Tag stehen frische Opfergaben für die Götter und Dämonen in den Schreinen.

Nicht, weil man sich sonst vor ihnen fürchten müsste, sondern als Dank für das was die Menschen von ihnen erhalten haben. Religiöser Fanatismus ist dabei völlig fremd, leben und leben lassen ist die Devise, das hat man vermutlich aus Indien übernommen.

Aber nicht nur Kultur und Religion findet man auf Bali, auch zahllose Freizeit-, Sport- und speziell Wassersportangebote sind verfügbar. So kommen nicht wenige Touristen rein zum Tauchen nach Bali.

Über hundert wunderschöne Tauchspots haben die Küsten Balis zu bieten. Angefangen von Gilimanuk und der Menjangan Insel ganz im Westen über Pemuteran, Tulamben und Amed im Norden und Nordosten, über Padang Bai im Osten bis in den Süden hinunter zur Nusa Penida oder nach Sanur.

Da ist für jeden etwas dabei, Tauchanfänger finden ebenso ihr Traumziel wie Tauchprofis, Unterwasserfotografen, Wracktaucher und Makrofans. Wer nicht tauchen möchte, der schnorchelt eben, schwimmt eine Runde oder lässt es sich am Strand gutgehen.

Im Hinterland der Insel locken hohe Vulkane, der noch aktive Gunung Agung beispielsweise mit 3142 Metern Höhe. Oder man taucht ein, in die undurchdringliche Wildnis des balinesischen Dschungels im Taman Nasional Bali Barat, der den gesamten Westen Balis bedeckt.

Bali hat ganz sicher für jeden etwas zu bieten und auch für fast jeden Geldbeutel.

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